Startschuss für eines der größten Bewässerungsprojekte Kenias

27 Nov 2017

Ein Joint Venture mit Beteiligung von Lahmeyer International begleitet die Entwicklung eines neuen Wasserprojekts am Nzoia Fluss.

Ein Joint Venture mit Beteiligung von Lahmeyer International begleitet die Entwicklung eines neuen Wasserprojekts am Nzoia Fluss. Der Fluss führt im Westen Kenias wichtige Ressourcen für die heimische Landwirtschaft mit sich: sauberes Wasser. Doch wenn er unkontrolliert über die Ufer tritt, leidet eine ganze Region darunter. Daher hat das kenianische Ministerium für Wasser und Bewässerung ein Projekt in Auftrag gegeben, das von der Weltbank und der KfW finanziert wird.

Ziel des Projektes ist es, den Hochwasserschutz zu verbessern und die Bewässerung von Agrarflächen durch Maßnahmen am Lower Nzoia zu fördern. Damit wird das Projekt zu einem der größten Bewässerungsprojekte des Landes.

Im Joint Venture arbeiten Lahmeyer International, die GFA Consulting Group und der lokale Partner Quadrant Engineering zusammen. Mit ihren Engagements sollen in dem ostafrikanischen Land moderne Anbaumethoden auf immer größeren Gebieten ermöglicht werden. Lahmeyer hatte bereits im Vorfeld eine Machbarkeitsstudie erarbeitet und die Planung übernommen. 

Da die Wasserexperten von Lahmeyer die beste technische Lösung unterbreitet hatten und über langjährige Erfahrungen in Afrika verfügen, entscheid sich das Ministerium, auch die nun folgenden Arbeiten an das Ingenieurunternehmen zu vergeben. Kick-off war Anfang November. Zu den Aufgaben des Joint Ventures gehören die Ausschreibungsplanung, das Vertragsmanagement und die Bauüberwachung des Lower Nzoias (Phase I).

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